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  1. #1
    Avatar von Thomas4711
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    Bootzeitoptimierung bei Autofs-freigaben

    Wenn man viele Autofs Freigaben in seine Box einbindet kann dies die Bootzeit massiv negativ beeinflussen.

    Beispiel der Bootzeiten einer ET10K
    2 min 38 sek mit 7 auto.network mounts und einem fstab mount
    1 min 47 sek mit 2 auto.network mounts und einem fstab mount
    0 min 55 sek mit 7 auto.network mounts und einem fstab mount und der Optimierung

    Schritt 1:

    • mit einem Linuxeditor die Datei /etc/auto.master bearbeiten und hier das "--ghost" in der Zeile für eure Mapdatei (meist auto.network) löschen
    • Nun werden allerdings auch die Pseudoordner unter /media/autofs nicht mehr angelegt .



    Schritt 2:


    • notiert euch eure Pfadnamen die in der verwendeten Mapdatei stehen
    • Bsp. Mount einer anderen E2 Box:

      Dcube -fstype=cifs,rw,iocharset=utf8,username=,password= ://192.168.1.xxx/Harddisk



    Schritt 3:


    • Symlinks zu den Pfaden erstellen. Ich lege sie mal unter /media/hdd ab ... ihr könnt auch ein anderen Ort für die Links verweden z.B. /media/net (aber niemals /media/autofs !!)
    • In der Console gebe ich mit den aus Schritt 2 Gewonnen Daten folgendes ein.

      ln -s /media/autofs/DCube /media/hdd/DCube




    Nun kann man wie gewohnt das automount nutzen in dem man mit dem EMC oder anderen Tool den Link unter /media/hdd aufruft.

    Viel Erfolg und vielen Dank -=Niki=- für die Unterstützung!
    Geändert von Thomas4711 (12.06.2014 um 13:59 Uhr)



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  2. #2
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    Hallo,

    habe dazu noch einige Anmerkungen:

    Schritt 4: (der wichtigste, sonst funktioniert autofs nicht)


    • in der Konsole "chmod 644 /etc/auto.master /etc/auto.network" eingeben und damit die Dateirechte auf 644 ändern (könnten sich geändert haben durch Bearbeitungs-/Speicher-/Kopieraktionen über Samba)


    Schritt 5: (Mounts testen)


    • mit "/etc/init.d/autfs stop" und "/etc/init.d/autfs start" den automount-dienst neu starten (alternative ist restart, forcerestart, usw. wird angezeigt wenn nur "/etc/init.d/autfs" ausgeführt wird)


    Schritt 6: (Optional)


    • die Datei "/etc/default/autofs" ist die Konfigurationsdatei für den Dienst und kann wenn nötig angepasst werden



    Ich hoffe es hilft einigen, ich habe eine Weile gesucht bis es nach Schritt 4 endlich funktioniert hatte...

    Grüße, Kay_71

    Edit: Das entfernen der "--ghost" Option in Schritt 1 sorgt scheinbar auch dafür das ein schlafendes Nas beim start des Receivers nicht aufgeweckt wird.
    Geändert von kay_71 (04.07.2014 um 00:37 Uhr)

  3. Thanks Thomas4711, stiehler, mitschke, crayd, Harro bedankten sich
  4. #3

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    diesen Thread hatte ich übersehen und erst bei der Diskussion zu OpenATV 4.2. gefunden. Danke, werde ich bei Gelegenheit ausprobieren!

  5. Thanks Thomas4711 bedankten sich
  6. #4
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    Ich habe eine Frage, welche Mountmethode bevorzugt ihr denn und warum? Autofs, fstab, Enigma2-Mounting,... (openATV 4.2) ?

  7. #5
    Avatar von Thomas4711
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    Das kommt doch auf das zu mountende Gerät an. Ein Gerät das immer aktiv sein muß wenn ich die Box starte mounte ich mit fstab. Die anderen mit autofs.



  8. Thanks Topfi bedankten sich
  9. #6
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    Ich habe das gerade versucht. Danach sollte ich doch im EMC unter /media/hdd die Lesezeichen finden? Da ist aber nix...

    Meine Solo2 braucht mit den autofs-Freigaben gut 4 Minuten beim starten. Das entfernen von --ghost reduziert das tatsächlich deutlich.

    In root\mnt kann ich nicht einen neuen Ordner erstellen und diese Links dorthin erstellen? Eben hat's jedenfalls nicht geklappt.



  10. #7
    Avatar von -=niki=-
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    ohne --ghost werden ja die Links net im /media/autofs Ordner angelegt ... daher ist Schritt 3 hier sehr wichtig.

    Die Softlinks solltest du mal mit aktiven ghost testen ... achte bitte auch auf die Schreibweise. Leerzeichen in Freigaben oder Links maskieren oder drauf verzichten.

    LG Niki

  11. #8
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    hallo, habe mal die Tips soweit umgesetzt damit mein NAS nicht beim Booten geweckt wird (option --ghost) entfernt
    Habe den Symlink auf meinen USB-Stick(ext4) in ein Unterverzeichniss nach Vorgabe erzeugt
    ln -s /media/autofs/Filme /media/usb/emc/Filme/Filme

    die auto.network hat folgenden Inhalt:
    Filme -fstype=nfs,rw,soft,tcp,nolock,rsize=8192,wsize=819 2 192.168.1.100:/mnt/HD/HD_b2/Daten/Filme

    nun ist es aber so, das wenn ich das Verzeichniss Filme im EMC öffne, das NAS geweckt wird, aber noch kein Softlink vorhanden ist weil das NAS noch beim Hochfahren der Festplatte ist (Dauert ca. 8 Sek)
    gehe ich aus dem Verzeichniss wieder raus und gleich wieder rein, ist der Softlink dann da und alles klappt so wie es soll!
    Gibt es dafür eine Lösung das der Softlink beim erstenmal sichtbar ist??? (mit --ghost geht es ja, aber dann wird ja immer das NAS beim Hochfahren der BOX geweckt)

  12. #9
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    Hat sich an der Problematik eigentlich mal was geändert? autoFS-Freigaben nutzen doch sicher einige und jeder muss dieses Prozedere durchmachen?

    Wie entferne ich diese symlinks wieder? Ich will sie von der HDD löschen und und root/media neu erstellen. Kann ich hier einfach per Windows-Explorer einen Ordner erstellen "autofsmanuell"?

    Hat dieser eingriff eigentlich sonst noch irgendwelche Nebenwirkungen? Ich muss ja ab jetzt bei neuen oder weggefallenen autoFS-Freigaben je diese Symlinks manuell löschen/hinzufügen.


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